Spectrum

Spectrum
Autor
Ethan Cross
Verlag
Bastei Luebbe
Genre
Thriller
Reihe
August Burke 1

Inhalt

Bei einem Überfall auf eine Go Box Filiale, wendet sich das FBI an August Burke denn sie scheinen es hier mit einem außergewöhnlichen Fall tun zu haben und auch Burke ist außergewöhnlich.
Er leidet unter dem Asperger Syndrom was für ihn die Arbeit mit Menschen zwar erschwert, ihn aber auch zu einer großen Hilfe macht denn er erkennt Zusammenhänge die anderen verborgen bleiben.
Dank ihm finden sie den Zugang zu einem geheimen Labor und damit zu einem erschreckenden Geheimnis. Ob die Täter gefunden haben was sie suchen? Und was bedeutet das für die Zukunft?

Meine Meinung

Ich hatte ja lange überlegt ob ich das Buch überhaupt lesen soll. Der Klappentext war meiner Meinung nach einfach nicht ganz so aussagekräftig aber ich wusste dass ich den Schreibstil von Ethan Cross an sich sehr mag. Also habe ich es gewagt und nicht bereut!

Auch in Spectrum hat der Autor mal wieder bewiesen dass er ein Händchen für Charaktere hat.
August Burke, der hier ein zentraler Charakter ist und unter dem Asperger Syndrom leidet, ist unheimlich faszinierend, interessant und was ganz Besonderes. Ich war nicht sicher was mich dahingehend erwartet aber es war total interessant zu lesen wie er die Welt wahrnimmt. Auch hat er mich sehr berührt, man fühlt mit ihm und möchte ihn irgendwie direkt vor den anderen beschützen obwohl er das gar nicht nötig hat.
Ich finde dass Ethan Cross es irgendwie immer schafft einen nicht nur in die Geschichte zu ziehen sondern auch dass der Leser sich den Figuren der Geschichte nah fühlt.
Das ist keineswegs bei jedem Thriller so. Auch die anderen Charaktere waren wieder super ausgearbeitet und haben einen jeder für sich, mitgerissen.

Carter legte ihm die Hand auf die Schulter und sagte: „Nic, zu glauben, je die Gedanken und Gefühle eines anderen verstehen zu können, ist einer der größten Fehler, den Sie im Leben begehen können. Und eine der größten Sünden der Menschheit ist es zu glauben, dass alle genauso denken. fühlen und handeln sollten wie man selbst. ….“

S. 283

Spectrum konnte mich aber auch mit seinem Plot überzeugen.
Es war super spannend und ich wollte die ganze Zeit wissen wie es weiter geht. Vor allem auch was es nun genau mit dieser GoBox Filiale auf sich hatte. Was genau soll dort geklaut werden??
Dabei erschafft der Autor jetzt keine riesigen Spannungsbögen aber die Geschichte an sich, die Charaktere über die man immer mehr erfahren möchte, all das zieht einen in die Geschehnisse und verlangt danach weiter gelesen zu werden.
Und das Ende war auf jeden Fall gut aufgelöst und ließ keine Fragen offen.

Fazit

Spectrum war nun ein Buch dass mich erst auf den zweiten Blick wirklich gefangen genommen hat. Vom Klappentext her wirkte es etwas unscheinbar auf mich aber der Inhalt ist mal wieder top, so wie wir es von Ethan Cross kennen.
Wer seine erste Reihe um Ackermann jr. schon liebt, sollte hier nicht dran vorbei gehen. Ihr müsst die vorige Reihe übrigens nicht schon kennen wenn ihr direkt hiermit einsteigen wollt 🙂

Leckerbissen

Hier geht es zum Verlag: Luebbeextern
Vielleicht interessiert dich auch: Die andere Frau von Michael Robotham

Spectrum
In einem Satz
In einem besonders schwierigen Fall wendet sich das FBI an August Burke, der zwar nicht gut mit menschen umgehen kann aber dafür Zusammenhänge erkennt, die anderen entgehen.
Schreibstil
Charaktere
Plot
Ende
Leserwertung0 Bewertungen
Positiv
Spannende Charaktere
Interessanter Thematik
4.3

Hinterlasse einen Kommentar

avatar