[Rezension] Berühre mich nicht

Berühre mich nicht
Genre:
Verlag:
Veröffentlicht: 26.10.2017
Altersempfehlung:

.

.

In "Berühre mich. Nicht." geht es um Angst. Um genau zu sein geht es um die Ängste von Sage, die ihren Alltag, ihr ganzes Leben beherrschen. Als sie endlich mit der Highschool fertig wird, hält sie es nicht länger zuhause aus und flieht mehrere tausend Meilen in eine völlig fremde Stadt in der sie niemanden kennt.

.

Sage hofft dort ein neues Leben anfangen und ihre Ängste besiegen zu können. Doch dann trifft sie auf Luca.

.

Luca, der mit seinen Tattoos, den stechend grauen Augen und seiner kompletten Ausstrahlung all das verkörpert, wovor Sage sich fürchtet und als ob das nicht reichen würde, taucht er auch noch in der Bibliothek auf, als Sage dort ihren neuen Job anfängt. Ist er der für den sie ihn hält oder steckt hinter seiner Fassade mehr als sie für möglich gehalten hat?

.

Luca bringt das Herz von Sage sehr schnell zum schneller schlagen. Vor Angst? Oder steckt da ein ganz anderes Gefühl dahinter?

.

.

.

.

Die Geschichte war einfach wundervoll. Die Autorin hat es geschafft ein so wichtiges Thema so zu verpacken, dass man es gerne liest, dabei aber auch lernt Menschen mit so starken Ängsten besser zu verstehen. Ich habe jede Sekunde mit Sage mitgefiebert, habe gehofft das es ihr bald besser geht. Hab mit ihr gelitten, wenn sie wieder einen Rückschlag wegstecken musste. Habe mich gefreut, als es wieder etwas positives in ihrem Leben gegeben hat.

.

Es ist einfach toll die Entwicklung von Sage Schritt für Schritt miterleben zu können, aber auch Luca wächst in dieser Geschichte über sich hinaus.

Man kann dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen, weil man nach jedem Kapitel, nach jeder Seite wissen will, wie es weiter geht. Was passiert mit Sage? Wie geh es mit Luca weiter? Was treibt April gerade so?

.

.

Zunächst war ich skeptisch was dieses Buch betrifft, da ich zuvor nur Fantasy Bücher gelesen habe, allerdings habe ich von so vielen Leuten gehört das man "Berühre mich. Nicht." einfach gelesen haben MUSS, dass ich es mir einfach holen musste.

.

Das Cover ist einfach wunderschön. Sehr dezent, aber trotzdem auffällig genug, um es in die Hand zu nehmen, weil es das Interesse geweckt hat. Sobald man dann den Klappentext gelesen hat, muss man es einfach mitnehmen.

.

Das Buch wurde aus der Sicht von Sage in der "Ich-Perspektive geschrieben. Bereits ab der ersten Seite war ich voll und ganz gefesselt und konnte mich sofort in Sage hineinversetzen. Es ist so locker leicht geschrieben, das ich nur so durch die Seiten geflogen bin und plötzlich schon das Buch beendet habe, ohne es richtig gemerkt zu haben.

Die Geschichte beinhaltet so viele verschiedene Emotionen, positive wie auch negative, dass man von kleinen Schmetterlingen im Bauch bis hin zu dem Gefühl gleich weinen zu müssen, alles durchmacht.

.

.

.

.

Ich habe es geliebt. Ich habe es gehasst und gelitten, aber ich würde es jeder Zeit wieder lesen. Genauso wie bei "Kompass ohne Norden" geht es hier um ein Buch das einem zeigt was so in der Welt passiert. Mit welchen Problemen manche Menschen konfrontiert werden.

.

Von mir gibt es für "Berühre mich. Nicht" wundervolle 5 Geister. Wenn jemand eine Ausrede sucht um dieses Buch nicht zu kaufen > Sorry, aber es gibt KEINE!

.

.

.

.

Liebe Grüße, Liv

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.