Ada: Die vergessenen Kreaturen

ada
Autorin
Miriam Rademacher
Verlag
Sternensand Verlag
Seiten
354
Altersempfehlung
14-17 Jahre

Inhalt

Abends wenn alles ganz still ist, kommen die vergessenen Kreaturen und räumen alles auf was sie als vernachlässigt betrachten. Auf diese Weise verlor Ada vor vierzig Jahren einen ihrer Schützlinge. Nun passiert es schon wieder. Ein kleiner Junge ist verschwunden doch diesmal wird Ada nicht so leicht aufgeben und alles dafür tun um den kleinen Paul zu retten.

Meine Meinung

Wow!, die Atmosphäre in Ada: die vergessenen Kreaturen ist einfach richtig gut.
Knackende Wände, rascheln unter dem Boden und die Angst dass einen jederzeit gruselige Kreaturen entdecken. Dabei würde ich das Buch jetzt nicht als wirklich doll gruselig einstufen aber es war einfach eine passende Stimmung zu der Geschichte.

Die Idee an sich fand ich total faszinierend. Kreaturen die in den Wänden hausen und alles wegräumen was nicht niet und nagelfest ist. Und dazu ein Kindermädchen dass so aufgeschlossen und mutig ist dass man sie nur mögen kann. Ich habe sie von Anfang an ins Herz geschlossen.
Sie ist quasi die Mary Poppins der vergessenen Kreaturen 😀 Schon beim Beginn ihrer Karriere wirkt sie resolut und allem sehr offen gegenüber. Selbst wenn es die haarsträubenden Geschichten eines kleinen Mädchens sind. Sie ist diese Art Mensch bei dem man das Gefühl hat mit allem zu ihr kommen zu können.

Der Vater dagegen ist das totale Gegenteil, er lässt sich kaum blicken und ihm scheint alles egal zu sein und auch wenn man nach einer Weile ahnt warum, möchte man ihn am liebsten nur schütteln.
Weitere Charaktere kommen im späteren Verlauf der Geschichte hinzu und auch die sind gut ausgearbeitet und wecken unsere Neugier.

Zum Schluss gab es noch eine Enthüllung mit der ich nicht gerechnet hatte. Andere Geheimnisse ahnt man schon ein wenig aber es war dennoch sehr spannend das alles zu entdecken und mitzuverfolgen wie die Charaktere dem Ganzen auf die Spur kommen.
Die Kreaturen die hier beschrieben werden sind einfach genial!
Ich finde die Schrate unheimlich toll dargestellt und kann sie mir so gut zu den ganzen gruseligen Geräuschen, die man nun mal nachts so knacken hört, vorstellen 😛
Und wenn ich vom “Brownie” lese, möchte ich am liebsten sofort selbst einem begegnen!

Erzählt wird hier in zwei verschiedenen Zeiten und zwar einmal natürlich die Gegenwart, in der erneut ein Kind verschwunden ist und dann die Zeit vor vierzig Jahren als alles anfing. Beide Zeitstränge hatten ihre ganz eigenen Spannungsbögen und konnten mich unheimlich fesseln.
Wahrend man in der Gegenwart rätselt und hofft und bangt, entschlüsselt man in der Vergangenheit das Geschehen und kommt dem Ganzen mit jedem Kapitel ein wenig näher.

Fazit

Ada: die vergessenen Kreaturen ist ein ganz wunderbar, spannendes Buch welches mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte. Ich mochte es vor allem wegen der Atmosphäre und den wirklich tollen Charakteren. Und mal ehrlich, eine Welt zwischen den Wänden, die all dem Knacken und Ächzen in unseren vier Wänden eine ganz neue Bedeutung geben würde, ist doch eine super Idee 😉 Für mich war es Spannung bis zum Schluss. Mehr davon!

Herzensstück

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ada
In einem Satz:
Ada passiert es schon wieder, wie vor vierzig Jahren auch, verschwindet ein Kind hinter den Wänden doch diesmal wird Ada alles dafür tun um es zurück zu bekommen.
Schreibstil
Charaktere
Plot
Ende
Leser Rezensionen0 Bewertungen
Positiv
Wunderbare Atmosphäre
Mary Poppins für vergessene Kreaturen
Spannend bis zum Schluss
5
Super!

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Schreibstil
Charaktere
Plot
Ende
End Bewertung