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Interview mit Smaragd

Protagonist aus "der fünfte Magier"

Alma ist auf dem Weg zu Smaragd, der in der weißen Stadt Tramuria auf dem Dach des Drachenturms wartet. Leider gibt es hier keinen Aufzug, sodass Alma die wirklich lange Spiraltreppe hochlaufen muss. Nach unzähligen Treppenstufen und einigen Alpaka-Flüchen, die ich nicht übersetzen möchte …:

Alma: „Hallo … Smaragd, ich muss … erst mal … zu Atem … kommen. Hast du vielleicht … etwas zu trinken?“

Smaragd: „Hallo, Alma! Ich hatte dich schon viel früher erwartet, aber ich hatte vergessen, dass Alpakas nicht fliegen können …“ (Er grinst breit, bevor er Ranken aus den Ritzen zwischen den Steinen sprießen lässt, die sich zu einem Trog verweben. Mit einem gezielten Strahl füllt er ihn mit Wasser.)

Alma: „Vielen Dank!“ *Alma trinkt erstmal ein paar große Schlucke bevor sie sich genauer umsieht* „Eine wirklich faszinierende Aussicht hat man von hier oben!
So, Smaragd, du bist also ein Drache in dieser Geschichte. Zählst du zu den Protagonisten oder Antagonisten?“

Smaragd: „Was für eine Frage – zu den Protagonisten natürlich! Ich bin DER Protagonist, auch wenn Sorak gerne etwas anderes behauptet.“

Alma: „Und wer ist Sorak wenn ich fragen darf?“

Smaragd: „Das ist ein junger Magier, mit dem ich auf magische Art und Weise verbunden bin. Tja, seine Partner kann man sich nicht aussuchen – leider.“ 

Alma: „Was ist deine Leibspeise?“

Smaragd: „Garrots.“ (grinst breit) „Nein, Spaß beiseite, das antworte ich nur gerne, um Miss Autorin und alle anderen zu schocken. Keiner weiß, was wir Legendären Drachen fressen – oder ob wir überhaupt etwas fressen. Auch dir werde ich es nicht verraten, meine Liebe – ich muss immerhin meine geheimnisvolle Aura wahren!“

Alma: *Schaut etwas verdutzt* „Was genau sind denn Garrots?“

Smaragd: „Garrots sind etwa hüfthohe, trollähnliche Wesen, die unter der Erde in selbst gegrabenen Tunnelsystemen leben. Sie sind sehr einfach gestrickt, besitzen aber unglaubliche Kraft und rühmen sich damit, dass sie alle gleich sind. „

Alma: „Und gibt es etwas, was du gar nicht magst?“

Smaragd: „Du meinst, abgesehen von der Nervensäge Sorak? Dann wäre das wohl, wenn ein Magier versucht, mich geistig zu kontrollieren. Man ist ihm dabei hilflos ausgeliefert und es ist mit Schmerzen verbunden, vor allem wenn man sich gegen seine Magie wehrt.“

Alma: „Das klingt wirklich schmerzhaft. Sind Magier also die Bösen? Oder gibt es Gute und Böse?“

Smaragd: „Da sie Magie beherrschen und wir Drachen magische Geschöpfe sind, herrschen sie auch über uns Drachen. Manche von uns nennen sie sogar ‚Meister‘. Es gibt und gab schon immer Magier, die ihre Kraft missbrauchen, um uns Drachen wie willenlose Waffen zu benutzen, aber derzeit gibt es von den vier Magiern zum Glück nur einen, der das so hält – und das hoffentlich nicht mehr lange.“

Alma: „Man sagt ja Drachen nach, dass sie es lieben, Schätze zu hüten, und sie ziemlich eitel sind. Trifft das auch auf dich zu?“

Smaragd: „Mit Schätzen kann ich nichts anfangen. Ich hüte nur Drachenstadt vor feindlichen Angriffen. Die Stadt ist mein Schatz, wenn man so will. Eitel? Hm, stolz auf meine Fähigkeiten trifft es wohl eher.“

Alma: „Welch wichtige Aufgabe! Wie stehst du zu Sorak?“

Smaragd: „Warum fragst du das?! Das Interview war doch bisher so schön!“ *seufzt theatralisch* „Nein, er ist schon ganz in Ordnung, der junge Hitzkopf. Wenn er nur nicht so stur und aufbrausend wäre … Aber ich habe mich inzwischen mit ihm arrangiert. Na gut, ich mag ihn. Sogar sehr. Aber verrat es niemandem!“

Alma: „Hast du schon mal jemanden zu einem Häufchen Asche gebrutzelt?“

Smaragd: „Wir leben in gefährlichen Zeiten. Wenn ein Feind – sei es Mensch oder Drache – meint, er müsse die Grenze zu Drachenstadt überqueren, muss er sich der Konsequenzen bewusst sein.“

Alma: „Magst du lieber Sonnenauf- oder -untergänge?“

Smaragd: „Sonnenuntergänge. Sie bringen mir den Mond, den ich über alles liebe.“

Alma: „Das klingt wundervoll. Möchtest du etwas zu diesem Ort hier erzählen?“

Smaragd: „Wir befinden uns hier auf dem Dach des Drachenturms. Im Inneren werden kranke oder verletzte Drachen von Heilern gesundgepflegt. Ein paar Flügelschläge entfernt siehst du das weiße Schloss von Drachenstadt. Darin lebt Athyra, die alte Magierin, die über Drachenstadt herrscht. Alles hier ist aus weißem Stein erbaut worden, der nachts ein schwaches Leuchten von sich gibt. Sehr magisch, nicht wahr?“

Alma: „Ja das klingt wirklich sehr magisch und ich freue mich nun schon darauf mit der Leserunde hierher zu reisen! Gibt es noch etwas, das du den Lesern sagen möchtest?“

Smaragd: „Wie immer rufe ich alle, die das hier lesen, dazu auf, eine Petition zu starten: Miss Autorin soll endlich aufhören, uns Charaktere von einer Gefahr in die nächste zu stoßen und endlich das Lügennetz entwirren, in das sich manche von uns immer mehr verstricken. Keiner hat mehr eine Ahnung, wem man überhaupt noch trauen darf, und jeder fürchtet die nächste überraschende Wendung, die sie für uns geplant hat. Wir wollen doch nur in Frieden leben, ist das denn zu viel verlangt?!“

Alma: „Liebe Leser, ihr habt es gehört. Hier geht es anscheinend drunter und drüber. Frieden für die Charaktere!
Vielen Dank Smaragd für deine wundervollen Antworten. Und wer Lust hat Smaragd in der weißen Stadt zu besuchen, der ist herzlich eingeladen übermorgen bei der Leserunde mit dabei zu sein.
(Natürlich könnt ihr auch jederzeit eine eigene Reise nach Tramuria planen)