Instagram Feed Instagram Feed Instagram Feed Instagram Feed Instagram Feed Instagram Feed

The Stranger

Buch Rezension

Veröffentlicht
1. Juni 2018
Autor/in:
Saskia Sarginson
Verlag:
Luebbe
Genre:
Krimi
Altersempfehlung:
ab 16 Jahren
Bewertung
3.6

Inhalt:

Als Eleanors Mann bei einem Autounfall ums Leben kommt, kann sie es nicht fassen wie es dazu gekommen ist und wo er überhaupt war, er sollte eigentlich zuhause sein und schon auf sie warten. Doch sie kommt gar nicht dazu sich allzu viel damit zu befassen denn kurz danach steht ein Fremder in ihrem Garten und David sucht, nachdem auch seine Frau gestorben ist, ihre Nähe. Doch irgendwas stimmt ganz und gar nicht, die Ungereimtheiten häufen sich immer mehr und wollen einfach nicht ins Bild passen. Und war es richtig, den Fremden in ihr Leben zu lassen?

Meine Meinung:

Nun also diese Inhalts Zusammenfassung, fand ich doch recht schwierig. Na gut, ich finde es immer schwierig aber bei diesem Buch hatte ich noch mehr Probleme.

Denn es passiert an sich sehr viel und dann doch eher wieder nichts, klingt komisch oder? Ich fange einfach mal mit meiner Meinung an. Und zwar war ich zunächst recht enttäuscht von dem Buch. Ich habe schon einige Thriller gelesen, und auch dieses Buch soll ein Thriller sein. Allerdings muss ich gestehen, das war in meinen Augen höchstens ein Krimi ohne Ermittler.

Der Klappentext lässt für mich darauf schließen dass sie Nachforschungen anstellt was den Tod ihres Mannes angeht. Desweiteren klingt es für mich danach, dass man es mit Geheimnissen der Dorfbewohner zu tun bekommt. Woah spannend, dachte ich. Wer weiß was da so alles ans Licht kommt. Joa weit gefehlt muss ich leider sagen. Die erste Hälfte des Buches fand ich sowas von langweilig, ich weiß nicht ob ich es weiter gelesen hätte, wenn ich dazu keine Rezension hätte verfassen wollen. Man kämpft sich eigentlich nur durch ihren Tagesablauf und wirkliche Spannungsgbögen bekommt man so gar nicht. Finde ich jedenfalls.

Der Schreibstil dagegen ist wirklich gut. Er spricht alle Sinne an und auch die Wortvielfalt hat mir sehr gefallen. Geräusche, Gerüche und alles wurden sehr schön dargestellt. Und auch die Charaktere sind an sich authentisch und stabil.

Das Blatt wendet sich dann so langsam ab der Mitte des Buches und wer sich bis hierhin tapfer durchgekämpft hat, wird tatsächlich noch mit Spannung und einem sehr guten Ende belohnt. Es ist nun zwar doch etwas vorhersehbar aber es gab auf jeden Fall die ein oder andere Überraschung und ich war definitiv gespannt darauf wie das nun alles zusammenhängt. Zum Ende hin, ging die Spannung sogar noch immer höher so dass ich die letzten Kapitel quasi durchgerast bin.

Und auch wenn ich mit Eleanor nicht so wirklich warm geworden bin, fand ich sie hier als Protagonistin nicht unbedingt schlecht. Aber ehrlich mal, dass sie sich relativ kurz nach dem Tod ihres Mannes auf etwas Neues einlässt kann ich schon nicht ganz nachvollziehen aber dann verbiegt sie sich auch noch….naja was solls, kann ja alles sein. Dennoch konnte ich nicht alle ihre Handlungen so ganz nachvollziehen. Ich denke nicht dass man in ihrer Situation ganz so gehandelt hätte. Sie wirkt in manchen Situationen dermaßen hilflos bzw. voller Selbstzweifel und reagiert dann in anderen wieder total selbstbewusst und stark. Das passte für mich nicht so ganz.

Fazit:

Wer nach einem guten Thriller sucht, ist hier leider fehl am Platz aber diejenigen, die eine leichte Krimi Geschichte suchen und bereit sind sich durch die erste Hälfte zu kämpfen, bekommen hier eine recht solide Geschichte die zum Ende hin immer besser und spannender wird.

3.6
Ab der Mitte wird es besser und spannender
Guter Schreisbtil, wortreich
Kein Thriller
keine Spannungsbögen
wenig authentisch

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Geschichte
Charaktere
Schreibstil
End Bewertung